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Silvana Dussmann Noch in der Saison 2009/2010 wird Silvana Dussmann die Chrysothemis (»Elektra«) in einer Neuproduktion in Toulouse sowie in einer Wiederaufnahme in Hamburg singen. Ebenfalls in einer Wiederaufnahme ist sie als Kaiserin in »Die Frau ohne Schatten« am Aalto-Theater in Essen engagiert. Weiters trat die Künstlerin in der Neuproduktion der »Fledermaus« unter Zubin Mehta in Berlin sowie als Solistin in Beethovens 9. Symphonie mit dem Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin auf. Einer der glanzvollen Höhepunkte in der Saison 2008/2009 waren die konzertanten »Norma«-Aufführungen in der Frankfurter Alten Oper sowie mit dem Gulbenkian Orchestra in Lissabon. Weiters wurde Silvana Dussmann von Presse und Publikum für ihre Kaiserin (»Die Frau ohne Schatten«) in Essen sowie Chrysothemis (»Elektra«) in Wien und Hamburg enthusiastisch gefeiert. In der Saison 2005/2006 prägten Verdi und Mozart Silvana Dussmanns künstlerisches Schaffen mit ihrem im Oktober 2005 von Kritik und Publikum begeistert aufgenommenen Rollendebüt als Amelia in Verdis »Un ballo in maschera« und im Jänner 2006 mit der Vitellia in »La clemenza di Tito« in Frankfurt. Diese Partie sang sie auch im Mozartjahr 2006 in Wien. Ihr Rollendebüt als Kaiserin in der Première von Strauss' »Die Frau ohne Schatten« an der Frankfurter Oper 2003 sowie als Marietta 2004 in der Neuproduktion von Korngolds Oper »Die tote Stadt« unter der Leitung von Christian Thielemann an der Deutschen Oper Berlin bescherten Silvana Dussmann bei Presse und Publikum wahre Triumphe. Gefeiert wurde sie dann auch 2005 als Kaiserin (»Die Frau ohne Schatten«) in der Wiederaufnahme in Frankfurt und einer Neuproduktion am Théatre de la Monnaie in Brüssel sowie als Norma an der Berliner Staatsoper. Im September 2001 gab die Künstlerin ihr Rollendebüt als Elisabetta I. in Donizettis Oper »Roberto Devereux« an der Wiener Staatsoper. Silvana Dussmann studierte in ihrer Geburtsstadt Wien bei KS Rita Streich und bei Prof. Gerhard Kahry. Nach ihrem Sieg in der Kategorie Operette des Belvedere-Wettbewerbs debütierte sie 1987 an der Wiener Volksoper als Lisa in Franz Lehars Operette »Das Land des Lächelns«. Als Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters in Innsbruck sang Silvana Dussmann Hautpartien in Oper und Operette und feierte Erfolge als Ilia (»Idomeneo«), Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«), Pamina (»Die Zauberflöte«), Micaëla (»Carmen«), Laura (»Der Bettelstudent«) sowie Rosalinde (»Die Fledermaus«). Seit 1994 ist Silvana Dussmann eng mit den beiden großen Wiener Opernhäusern verbunden. An der Wiener Volksoper war sie in zahlreichen Neuproduktionen und Wiederaufnahmen zu hören, so als Musetta (»La Bohème«), Marchesa del Poggio (»Un giorno di regno«), Frau Fluth (»Die lustigen Weiber von Windsor«), Vitellia (»La clemenza di Tito«), Donna Anna (»Don Giovanni«), Contessa Almaviva (»Le nozze di Figaro«) sowie in der Titelpartie von Bellinis »Norma«. Einen durchschlagenden Erfolg feierte sie auch in Klaus-Maria Brandauers im Fernsehen übertragener Neuproduktion von Lehárs Operette »Das Land des Lächelns« als Lisa. An der Wiener Staatsoper debütierte sie als Musetta (»La Bohème) und Rosalinde (»Die Fledermaus«). Bei den Wiener Festwochen wirkte die Sopranistin 1999 an Jürgen Flimms Neuproduktion der »Fledermaus« unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit. Zwei Jahre später eröffnete sie die Wiener Festwochen mit den Wiener Symphonikern unter Georges Prêtre. Silvana Dussmann gastierte mit Konzerten in Tokyo, Tel Aviv, Dublin, Washington, New York, Los Angeles und San Diego. 2001 interpretierte die Künstlerin Bellinis »Norma« im Rahmen einer konzertanten Aufführung in der Münchener Philharmonie unter der Leitung von Marcello Viotti. Im Juni 2004 sang sie in Verdis Requiem mit dem Orchestre National de Lyon. Silvana Dussmann arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Betrand de Billy, Valéry Gergiev, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Kazushi Ono, Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Peter Schneider, Stefan Soltesz, Christian Thielemann, Sebastian Weigle und Simone Young sowie u.a. mit den Regisseuren Klaus Maria Brandauer, Nicolas Brieger, Matthew Jocelyn, Christof Loy und Christof Nel zusammen. |
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